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// Produkte / Bohrlochsicherung
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Bohrlochsicherung
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Unter den Bohrlochsicherungs-Einrichtungen werden im wesentlichen die Blowout-Preventer (BOPs) verstanden. Hierbei handelt es sich um Einrichtungen, die das Einschließen einer unter Druck stehenden Bohrung ermöglichen. Dabei muss ein Einschließen auch möglich sein, wenn sich kein Bohrstrang im Bohrloch befindet (Totalabschluß) und auch dann, wenn sich Elemente des Stranges wie Bohrstangen, Tooljoints oder Schwerstangen im Bereich der Preventer befinden.
Am Standrohr-Flansch wird ein Drilling Spool mit einem seitlichen Auslass mit Kugelhahn montiert. Dieser dient dem Anschluss der Kill-Line (Totpumpleitung), die es ermöglicht, bei geschlossenen Preventern das Bohrloch zu füllen. Die Kontrolle des tatsächlichen Druckes im Ringraum ist durch ein Manometer gegeben.
Ein Scherpreventer bietet als letzte Möglichkeit z.B. bei einem unkontrollierbaren Kick, das Bohrloch sowohl im Gestänge als auch im Ringraum durch das Abscheren des Stranges zu verschließen. Nach dem Ziehen des abgescherten Stranges bzw. bei komplett gezogenem Strang kann der Preventerstack mit einem Kugelhahn verschlossen werden.
Dem Scherpreventer schließt sich eine Backenpreventer an, der den Ringraum zwischen Gestänge und Verrohrung abschließt. Ein Drehen oder Ziehen des Stranges ist bei geschlossenen Preventerbacken nicht mehr möglich.
Über einen weiteren Drilling Spool mit einem Kugelhahn wird im normalen Bohrbetrieb die Spülung mit den darin enthaltenden Cuttings auszirkuliert. Über das installierte Manometer kann der Druck kontrolliert werden.
Den Abschluss des Preventerstacks bildet ein Drehpreventer, durch den der rotierende Bohrstrang geschoben werden kann. Eine spezielle, sich mitdrehende Dichtmanschette sorgt für die Abdichtung des Ringraumes.
Selbstverständlich können die oben genannten Komponenten auch anders angeordnet oder einzeln betrieben werden.


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